ILAP: Das Mayer Dossier (Teil 1)
Ausstellung im Foyer des Saalbaus Neukölln
Auswertung der gefundenen Daten
Geräuschpunkt 5 Scheveninger Strasse N 52º 27.38' - E 13º 27.28' |
Um Daten über Geräuschpunkt 5 zu sammeln hat Norbert Mayer 1998 eine seiner ersten Messinstallation in der Nähe dieses Punktes realisiert. Als Antenne dient ein langer Streifen dünnen Metalls (30 cm - 5 m), der sich zum Auffangen der Geräusche eignet. Um die Erzeugung von magnetischen Feldern in der Umgebung zu verhindern, muss die Antenne durch eine Metallfolie abgeschirmt sein und wird dazu an die Erde angeschlossen.
Das Gewicht der Antenne aus Metallfolie und Befestigung-selementen ist sehr gering und beträgt weniger als drei Gramm. Die geschickten Messgerätebauer kauften in den USA u.a. Fliegendraht, Metallstangen und Alufolie. Daraus wurde dann eine Art "Metalltröte" mit einer stolzen Länge von 5,30 Metern entwickelt. Dieses seltsame Gebilde hat es aber in sich: Mit dieser Mega-Antenne kann man mit im Umkreis von 56 Kilometer auf drahtlose Netzwerke zugreifen.
Nach eingehender Auswertung der Messungen wurden am 22.6.2005 die folgende Buchstabensequenzen festgestellt:
Oote oote oote
Boe
D d d d da
D dda d dda da
da
Da da demband
Demband demband dembrand dembrandt
Dembrandt Dembrandt Dembrandt
Doe d doe d doe dda doe
Boe
Oote oote oote boe
Oote oote boe oote oote boe
Bei der Auswertung sind die Ergebnisse des im August 2004 angelegten Unterwassermesspunktes noch nicht mit berücksichtigt, da diese aufgrund der großen Datenmenge noch nicht ausgewertet sind.
![]() |
Auf dem Gelände der ehemaligen Kabelwerke Rheydt sind 12 Haufen sichtbar, wo Wellen durch den Asphalt gebrochen sind. |
![]() |
Eine Aufnahme von einem sogenannten Rana Blaubillg, einer seltenen Froschart, die auf dem Meridian bei Geräuschpunkt 5 zu finden ist. Man trifft dieses Tier normalerweise nur in Costa Rica an. |
![]() |
Um Daten über Geräuschpunkt 5 zu sammeln hat Norbert Mayer 1995 eine seiner ersten Messinstallationen in der Nähe dieses Punktes realisiert. Als Antenne diente ein langer Streifen dünnen Metalls (30 cm ? 5 m), der sich zum Auffangen der Geräusche eignet. |
![]() |
Wassermesspunkt im Teltowkanal (A 3975) |
![]() |
Wasserschildkröte (Clemmys aquatica) in der Nähe vom Geräuschpunkt 5. Im Britzer Zweigkanal fand Mayer verschiedene dieser Tiere auf einer Linie, woraufhin er im Februar 1998 eine Unterwassermessung durchführte. Die Daten konnten wegen ihrer Menge bislang noch nicht alle ausgewertet werden. |
![]() |
Tiere in der Nähe von Geräuschpunkt 5 |
Fotos: ILAP